Die sorbische Diaspora

Wichtiger als das tägliche Zusammenleben in den Ortsgemeinen war Nikolaus Ludwig von Zinzendorf die Sammlung und geistliche Stärkung der zerstreut lebenden Freunde und Anhänger der Herrnhuter. Diese wurden Diasporageschwister genannt, blieben in der Regel Mitglied der örtlichen Kirchgemeinde und sollten nach Zinzendorfs Vorstellung erbaulich in diese hineinwirken. Betreut wurden sie von einem Diasporaarbeiter, der gegenüber der Kirchenleitung in Herrnhut rechenschaftspflichtig war. 

Die sorbische Diasporaarbeit, die zu den ersten der Brüdergemeine zählt, entwickelte sich seit Ende der 1720er Jahre in zunächst eher losen Strukturen. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde sie verbindlicher organisiert und Teil des weitläufigen Diasporawerkes, das die Brüdergemeine in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern aufbaute. Vor allem in Livland, den skandinavischen Ländern, der Schweiz und Osteuropa hinterließ dies bleibende Spuren.

Erstes überregionales Versammlungszentrum der sorbischen Geschwister war das Schloss in Teichnitz, das Graf Friedrich Caspar von Gersdorf nach 1744 zum zentralen Treffpunkt ausbauen ließ. Dafür wurde ein großer Versammlungssaal errichtet und ein Theologe angestellt, der die Arbeit unter den sorbischen Geschwistern koordinieren und organisieren sollte. Nach Gersdorfs Tod 1751 zogen die sorbischen Geschwister ins benachbarte Kleinwelka, das sich binnen weniger Jahre zur Ortsgemeine und zum Zentrum der sorbischen Diaspora entwickelte. Der Prediger von Kleinwelka war zugleich der für die sorbische Ober- und Niederlausitz zuständige Diasporaarbeiter. Aufgrund des starken Wachstums wurden in die Niederlausitz jedoch bald eigene Diasporaarbeiter entsandt. Neben der sorbischen Diaspora waren die Prediger von Kleinwelka über Jahrzehnte hinweg auch für die deutschsprachige Sozietät in Neukirch zuständig. 

Übersichtskarte der sorbischen Diaspora aus dem Jahr 1754. Die wichtigsten Versammlungsorte der sorbischen Geschwister sind mit einem Kugelkreuz gekennzeichnet: Altlöbau, Sornßig, Plotzen, Döhlen, Guttau und Saritsch sowie Stradow (1983/84 devastiert) in der Niederlausitz. Weitere Orte, an denen größere Diasporagruppen bestanden, sind mit einem roten Punkt markiert. Am linken unteren Bildrand ist das Gutshaus von Kleinwelka abgebildet, das bis zum Saalbau 1757/58 als zentraler Versammlungsort aller sorbischen Geschwister diente. (Unitätsarchiv Herrnhut)

Organisation und Gestaltung der Diaspora

Um die religiöse Erbauung vor Ort zu organisieren und zu strukturieren, wurden die verstreut wohnenden Freunde und Sympathisanten in Gesellschaften und Sozietäten zusammengefasst. Dabei stellten die Sozietäten eine fester strukturierte und verbindlichere Form als die Gesellschaften dar und konnten wiederum in kleinere Gesellschaften aufgeteilt werden. Geleitet wurden diese Gruppen von den Nationalhelfern oder Gehilfen. Diese wurden vom Diasporaarbeiter ausgewählt und ernannt und sollten ihm regelmäßig über ihre Arbeit berichten. Die Helfer waren für Ablauf und Ordnung der Versammlungen verantwortlich, sollten in Fragen des Glaubens und der Seelsorge erste Ansprechpartner sein und auf den Lebenswandel der Geschwister vor Ort achten. 

In ihrer Gestaltung (Zeit, Ort, Häufigkeit) und Zusammensetzung (Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder) waren die Gesellschaften und Sozietäten relativ frei. Häufig gab es eine Abstufung zwischen Vollmitgliedern und Mitgliedern, die noch nicht an allen Versammlungen und dem gemeinsamen Abendmahlsgang teilnehmen durften. Über Inhalt und Ablauf der „Stunden“, wie die Treffen meist genannt wurden, lagen vonseiten der Brüdergemeine relativ genaue Bestimmungen vor. Gemeinsames Beten und Singen bildete die Grundlage der Versammlung. Zu Beginn wurde in der Regel ein Kapitel aus der Bibel gelesen, jedoch nicht ausgelegt. Danach wurde eine Predigt aus Kreisen der Gemeine oder ein Abschnitt aus einem Erbauungsbuch verlesen. Alternativ konnte auch die Predigt wiederholt werden, die der Ortsgeistliche am Vormittag in der Kirche gehalten hatte und die von einem der Geschwister mitgeschrieben worden war. Allein dem Diasporaarbeiter war es vorbehalten, zu predigen, ansonsten waren die Versammlungen in den Dörfern an schriftliche Vorlagen gebunden. Dazu kursierte zwischen den einzelnen Sozietäten und Kleinwelka brüderische Literatur: Nachrichten aus der Brüdergemeine und den Missionsstandorten, Lebensläufe von Geschwistern und Predigten in Druckform oder als Manuskript. In der anschließenden Unterhaltung sollten vor allem das religiöse Leben des Einzelnen und die gemeinsame Erbauung im Mittelpunkt stehen, Erörterung und Kritik von weltlichen und kirchlichen Begebenheiten, das „lieblose Richten und Urteilen“ sowie „leeres Geschwätz“ sollten unterbleiben. 

Versammlungsorte und Mitgliederzahlen

Eine genaue Zahl der sorbischen Diasporageschwister lässt sich schwer ermitteln, einige Befunde geben jedoch Einblick in die Wachstums- und Schrumpfungsprozesse innerhalb der sorbischen Diaspora. So zählte der Kleinwelkaer Prediger Wilhelm Biefer 1754 an 83 Orten der Nieder- und Oberlausitz 388 Geschwister. Sozietäten bestanden zu diesem Zeitpunkt in der Seidau, in Altlöbau, Sornßig mit Plotzen und Großdehsa, Döhlen mit umliegenden Dörfern, Saritsch mit Loga, Luga und Blösa, Demitz mit Göda und Pohla, Guttau mit Salga, Hoyerswerda sowie in Lübbenau mit Zauche und Stradow. Folgende Tabelle gibt einen Überblick über das Sozietätswesen im Jahr 1759/60, in dem 523 Geschwister in der obersorbischen Diaspora gezählt wurden. Diese wurden von 67 sorbischen Helfern („Arbeitern aus der Nation“), die sich alle 14 Tage in Kleinwelka versammelten, betreut.

Ort Erwachsene Geschwister Kinder Gesellschaften
Seidau/Bautzen 64 25 10
Cunewalde 41 15 7
Döhlen 23 4 4
Sornßig 38 11 8
Ölsa 22 11 8
Baschütz 45 10 5
Kreckwitz 35 8 5
Guttau/Klix/Salga 30 2 3
Saritsch 39 8 4
Demitz/Burkau 42 8 4
Hoyerswerda 32 10 5




Insgesamt 411 112 63

Tab. 1. Übersicht der Diasporageschwister in der sorbischen Oberlausitz für das Jahr 1759/60

Diesen Zahlen entsprechend umfassten die Versammlungen vor Ort vermutlich zwischen zehn und 50 Besuchern. Doch finden sich in den Kleinwelkaer Berichten auch Belege für Versammlungen von bis zu 100 und mehr Anwesenden. Die Versammlungen waren von einer vertrauten Atmosphäre geprägt und fanden überwiegend im rein sorbischsprachigen Umfeld statt. Meist trafen sich Männer, Frauen und Kinder in der Stube eines Sozietätsmitglieds, größere Gruppen auch in Scheunen oder in der freien Natur. Häufig gab es ganze Familien, die der Diaspora angehörten und wesentlich zur Gestaltung der Versammlungen an ihrem Wohnort beitrugen. Doch konnte es umgekehrt auch zu großen Auseinandersetzungen und Spaltungen in Familien kommen, wenn sich einige Familienmitglieder der Gemeine zuwandten, andere diese jedoch ablehnten. 

Ihren Höhepunkt erreichte die sorbische Diasporaarbeit um 1780. Bei der Legung des Grundsteins für das Diasporahaus in Kleinwelka 1788 wurden 1 600 Personen in 144 Orten der Ober- und Niederlausitz gezählt. Danach ging die Zahl der Diasporageschwister langsam zurück. In der Oberlausitz verlief dieser Prozess etwas schneller als in der Niederlausitz. 

Über das gesamte 18. Jahrhundert hinweg kam es immer wieder zu Neugründungen von Sozietäten, wohingegen sie an anderen Orten wegfielen. So entwickelte sich beispielsweise in den 1760er Jahren in Großpostwitz eine große und einflussreiche Sozietät, kurze Zeit später eine weitere in Gaußig. Am Ende des 18. Jahrhunderts stellte die Kirchgemeinde Milkel ein übergemeindliches Zentrum der Diaspora dar. Unter Pfarrer Johann Benade, der die Arbeit der Brüdergemeine engagiert unterstützte, gründete sich hier um die Mitte des 18. Jahrhunderts eine Sozietät. Unter seinem Nachfolger, Pfarrer Johann Noack, wurde die Arbeit in Milkel so erfolgreich weitergeführt, dass die Brüdergemeine um 1785 überlegte, einen eigenen Versammlungssaal in Milkel zu errichten. Vor allem an den hohen Feiertagen besuchten zahlreiche Gläubige aus benachbarten Parochien und der Niederlausitz die Gottesdienste und Erbauungsstunden in Milkel.

Die sorbische Diaspora zwischen Landeskirche und freien Versammlungen

Doch nicht alle Geistlichen unterstützten die Arbeit der Herrnhuter in ihren Gemeinden. Einige duldeten sie still, andere wiederum gingen öffentlich gegen Diasporageschwister vor, verbaten ihre Versammlungen und regten Verhaftungen und Verhöre an. Ähnliches gilt im Hinblick auf die örtliche adlige Herrschaft und städtische Magistrate. Auch hier berichteten etliche Mitglieder der sorbischen Diaspora von Verfolgungen, Schmähungen und Bedrohungen. Andererseits gab es gerade unter dem Lausitzer Adel zahlreiche Anhänger der Brüdergemeine, die deren Arbeit unterstützten und förderten. Aufgrund der zunehmenden politischen und kirchlichen Anerkennung der Herrnhuter und ihrer Arbeit in der Diaspora entspannte sich die Lage in der Oberlausitz in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zusehends, etwas später auch in der Niederlausitz.

Die Herrnhuter Diasporaarbeiter und ihre Gehilfen mussten sich jedoch häufig nicht nur mit der kirchlichen und politischen Obrigkeit auseinandersetzen, sondern auch mit anderen religiösen Gruppierungen. So tauchten im Umfeld der Gemeine immer wieder exponierte Wortführer und verschiedene Sondergruppierungen auf. Einige von ihnen lehnten generell alle kirchlichen Strukturen ab, andere wiederum pflegten eine endzeitlich geprägte Frömmigkeit. Weiteren Erweckten war die Herrnhutische Frömmigkeit zu emotional. Diese fanden häufig in Großwelka, das dem Halleschen Pietismus näherstand, eine geistliche Heimat. Bis in die 1780er Jahre wurden dort, in direkter Nähe und Konkurrenz zu Kleinwelka, eigene Erbauungsstunden gehalten. Daneben existierten in zahlreichen sorbischen Dörfern Versammlungen, die den brüderischen Stunden in Ablauf, inhaltlicher Ausrichtung und gesellschaftlicher Wirkung ähnelten, aber keine Verbindung zur Brüdergemeine hielten. So kamen in Gröditz, Rackel und Purschwitz um 1800 größere Gruppen von bis zu 50 Personen regelmäßig zusammen. In Stiebitz trafen sich wöchentlich über 70 Personen aus über 14 Dörfern, darunter etliche Lehrer, zu erbaulichen Versammlungen. 

Das Kleinwelkaer Diasporahaus wurde 1778 errichtet. Hier fanden die besuchenden Geschwister aus der Ober- und Niederlausitz Unterkunft. 2019 (R. Malink).
Das Kleinwelkaer Diasporahaus wurde 1778 errichtet. Hier fanden die besuchenden Geschwister aus der Ober- und Niederlausitz Unterkunft. 2019 (R. Malink).

Die sorbische Diaspora in der Niederlausitz

Ab 1750 richtete sich der Fokus der sorbischen Diasporaarbeit zunehmend auf die Niederlausitz. Dort hatte es in den Jahren zuvor bereits religiöse Erweckungen gegeben, unter anderem durch Pfarrer Georg Petermann in Vetschau. An diese Erweckungen knüpften die Diasporaarbeiter der Brüdergemeine bei ihren Besuchsreisen von Kleinwelka aus an. Durch die Sozietäten und mit Unterstützung der Nationalgehilfen gelang es ihnen binnen weniger Jahre, eine effektive und äußerst ansprechende Diasporaorganisation aufzubauen. So ist in den ersten Jahrzehnten ein rasantes Wachstum der Niederlausitzer Diaspora zu beobachten. Zunächst konzentrierte sich die Arbeit auf die Dörfer rund um Burg und Cottbus, kurze Zeit später entstand in und um Spremberg ein weiteres wichtiges Zentrum. Bereits 1762 gab es 17 Helfer, die zahlreiche Gruppen in der Niederlausitz betreuten. Fünf Jahre später war die Zahl der Helfer bereits auf 47 angewachsen. 

Dem Wunsch zahlreicher Geschwister entsprechend und um die Arbeit in der Niederlausitz fester in die Diasporaarbeit der Brüdergemeine einzubinden, wurde 1764 in Ströbitz eine erste feste Niederlassung der Brüdergemeine gegründet. Die Eheleute Dorothea und Martin Winkler sowie die ledige Schwester Anna Elisabeth Messerschmidt betreuten von hier aus die Niederlausitzer Diaspora. Untergebracht waren die drei im Hof der Diasporageschwister Mudrick, die ihnen eine Ausgedingestube überlassen hatten und weitere Versammlungsräume im Hof zur Verfügung stellten. 

Ganz anders als in der Oberlausitz, wo die Brüdergemeine in der zweiten Hälfte des 18. Jahrunderts kaum noch mit Widerstand vonseiten kirchlicher wie staatlicher Behörden rechnen musste, stellte sich die Lage in der Niederlausitz dar. Hier kam es immer wieder zu Versammlungsverboten und Verfolgungen der Diasporaarbeiter, ihrer Gehilfen und einzelner Geschwister. Ferner bestanden teilweise Verbote, die Gemeinorte in der Oberlausitz zu besuchen sowie Kollekten innerhalb der Diaspora durchzuführen. Allerdings ist in der Niederlausitz deutlich zwischen sächsischem und preußischem Teil zu unterscheiden. In Letzterem war der von kirchlicher wie staatlicher Seite getragene Widerstand gegen die Gemeine deutlich ausgeprägter. Deshalb entschloss sich die Gemeine 1769 schließlich Geschwister Winkler aus Ströbitz abzuziehen, sodass die Niederlausitzer Geschwister nun wieder auf gelegentliche wechselseitige Besuche angewiesen waren. 

Limberg – Zentrum der Diasporaarbeit in der Niederlausitz

1776 unternahm die Brüdergemeine einen weiteren Versuch, eine kontinuierliche Diasporaarbeit in der Niederlausitz aufzubauen. Dafür begab sich das Ehepaar Magdalena und Johann Georg Grunert von Kleinwelka nach Burg, wo es ihnen gelang, erfolgreich an die vorhergehende Arbeit anzuknüpfen. Der große Zulauf, berichtet wird von Versammlungen mit bis zu 350 Zuhörern, führte allerdings zu erneutem massiven Vorgehen gegen die Diasporaarbeiter und die brüderischen Versammlungen. Deshalb sah sich die Brüdergemeine gezwungen, die Diasporaarbeit Anfang der 1780er Jahre aus Burg ins sächsische Limberg zu verlegen. Dort hatte Johann Georg Grunert im Namen der Herrnhuter ein Haus erworben, an das ein kleiner Versammlungssaal angebaut wurde. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war nun Limberg Zentrum der Diasporaarbeit in der Niederlausitz. Dort fanden regelmäßige Distrikttage mit mehreren Hundert Besuchern sowie monatliche Konferenzen der Gehilfen statt. 

Immer wieder hofften die Geschwister in der Niederlausitz, die Brüdergemeine würde auch in ihrer Region einen eigenen Gemeinort aufbauen, doch war solches weder in Burg noch in Limberg leistbar. So blieben die Gemeinorte Herrnhut, Niesky und Kleinwelka wichtige Orientierungsorte der Niederlausitzer Geschwister. Vor allem in der Karwoche und zu Ostern machten sich zahlreiche Niederlausitzer Diasporageschwister auf den Weg, um die Feiertage in diesen Orten zu verbringen.

Diese Besuchsreisen trugen nicht zuletzt dazu bei, dass innerhalb der sorbischen Diaspora ein weitgespanntes Informations- und Kontaktnetzwerk entstand, das die Erweckten in der Ober- und Niederlausitz miteinander verband. Die Reisen in die Gemeinorte oder der Weg in die Versammlungen in benachbarte Orte bot vielfältige Gelegenheit, nicht nur Seelsorge- und Glaubensfragen zu besprechen, sondern auch Neuigkeiten auszutauschen und Wirtschaftskontakte zu knüpfen. Auf diese Weise förderte die Diasporaarbeit den sprachlich-kulturellen Austausch und die Vernetzung von Ober- und Niedersorben.

Ihren Höhepunkt erreichte die Diasporaarbeit in der Niederlausitz um das Jahr 1786, als 1 400 Anhänger beziffert wurden. Laut einer anderen Zählung gab es in dieser Zeit 40 Orte mit 1 200 Geschwistern und 300 Kindern, zu deren Pflege 96 Gehilfen berufen worden waren, die wöchentlich einen Taler, später zwei, als Aufwandsentschädigung erhielten. In den Folgejahren fielen die Mitgliederzahlen langsam, am Ende des 18. Jahrhunderts wurden nur noch 1 100 Diasporageschwister gezählt. Eine wichtige Zäsur stellte der 1799 erfolgte Weggang des Bruders Johann Georg Grunert aus Limberg dar. Seine Nachfolger waren keine sorbischen Muttersprachler mehr und eigneten sich nur unzureichende Sorbischkenntnisse an, sodass sich immer weniger SorbInnen von der Arbeit der Brüdergemeine angesprochen fühlten. Dennoch sind auch in der Niederlausitz immer wieder neue Erweckungen zu beobachten, wie etwa in Turnow um 1808, als die spätere Missionarin Maria Lobach zur Brüdergemeine fand.

Weiter zu Kurzer Überblick: Geschichte der Sorben im 18. Jahrhundert